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Als Familie gemeinsam Segeln – der Einstieg ?

Plant man einen Segeltörn mit der ganzen Familie, kommen sofort unzählige Fragen auf. Werden die Kinder die 30 Tage an Bord schaffen? Wie groß muss das Boot für eine solche Reise sein? Wie viele Seemeilen schafft man während der Sommerferien?

Erfahren Sie hier, wie Urška Kusturaden Einstieg in das Familienreisen an Bord auf einer First 24 SE erlebt hat.

"Ich war nie eine echte Kapitänin. Und selbst jetzt, wo ich tausende Seemeilen hinter mir habe, weiß ich nicht, ob man mich so nennen kann. Aber im ‚Familiensegeln‘ bin ich in den letzten 10 Jahren echte Meisterin geworden." Urška Kustura

Die Anfänge

Seinen Anfang nahm alles 2008, als Urška und ihr Mann ihr erstes Boot kauften, eine FIRST 18 SE. Und obwohl der Einstieg nicht der einfachste war, denn Urška sah sich während der Reise zum ersten Mal einem tobenden Meer ausgesetzt, unternahm das Paar danach immer wieder Reisen auf ihrem 18 Fuß langen Boot. Dabei durften sie die Vorteile eines kleinen Bootes erleben, das sich leicht navigieren lässt und mit dem man unkompliziert seine Ziele erreicht. 

Die Familie wächst

Einige Jahre später bekamen Urška und ihr Mann das erste Kind und es war Zeit für ein größeres Boot. Nur schweren Herzens trennten sie sich von ihrem 5,5 Meter langen, bis dahin so treuen Weggefährten und mieteten ein paar Mal ein größeres. Mit dieser Lösung fühlten sie sich allerdings nicht wohl. Nichts war vergleichbar mit dem Gefühl, auf dem eigenen Boot zu sein. Aber dann kündigte sich ein weiteres Familienmitglied an und sie mieteten doch wieder.

2018 war es dann soweit und die Familie Kustura fand das passende Familienboot: eine First 24 SE, ausreichend groß und schön komfortabel für eine vierköpfige Familie.

Die erste Bootsreise als Familie

Urška bereitete eine Reise mit zwei kleinen Kindern trotz all ihrer Erfahrung einiges an Kopfzerbrechen. Allein das Packen, das Einrichten und die Tatsache, an Bord beide Kinder im Blick behalten zu müssen, machten ihr Bauchschmerzen. Aber nach einer dreiwöchigen Testreise ins kroatische Jezera lösten sich diese Ängste in Luft auf.

Im Sommer 2019 machte sich die Familie Kustura auf die erste große Reise als Familie. Ziel war Izola-Vis-Izola. 540 Seemeilen standen auf dem Programm, ein  echtes Abendteuer also, aber ihre Erfahrungen der letzten Jahre machten der Familie Mut.

Kurs auf Komiža auf der kroatischen Insel Vis

Familie Kustura legte während der Reise einige Zwischenstopps ein. Darunter manche nur zum Vergnügen, andere aus Notwendigkeit, zum Beispiel um Wäsche zu waschen oder für Arztbesuche, einer davon ganz besonders wichtig nach einer Fußverletzung des jüngsten Sohnes.

Angekommen auf Komiža auf der Insel Vis, feierten sie den Geburtstag ihres ältesten Sohnes. Dabei trug die gesamte Familie extra für die Reise angefertigte T-Shirts.

 

Die Rückfahrt

Die erste Etappe der Rückreise Richtung Norden war besonders lang und Langeweile stellte sich ein. Da kam ein Stopp in Jezera genau richtig, während dem sich die Kinder endlich wieder richtig austoben konnten. Außerdem traf man weitere Familienmitglieder. Nachdem die Batterien wieder ordentlich aufgeladen waren, ging es an Bord weiter. In Punta Križa fanden sie Zuflucht vor der Bora, einem Fallwind, der ausschließlich im nördlichen Teil der Adria auftritt, Seite an Seite mit einem anderen Boot der First-SE-Reihe. 

"Wir haben die Boote in Reihe an einer größeren Yacht festgemacht und dabei gar nicht gemerkt, dass es draußen gestürmt hat. " Urška Kustura

Wenig später ging die Rückreise weiter, diesmal ohne Langeweile, denn es gab unter anderem Delfine zu sehen, es wurde geangelt und die Familie lernte verschiedene Buchten und Marinas kennen. Außerdem sah man sich immer wieder sowohl Flauten als auch der Bora gegenüber. Genau dreißig Tage dauerte die Reise insgesamt, an deren Ende alle Reserven aufgefuttert waren.

"Wir waren rund um die Uhr in direktem Kontakt zum Meer. Während der Reise haben wir wunderbare Momente mit Freunden und der Familie erleben dürfen, die uns jeweils ein kleines Stück auf unserer Reise begleitet haben. Jetzt, zurück auf dem Festland, erscheint mir die Reise sogar noch schöner." Urška Kustura

Wir danken Familie Kustura herzlich, dass Sie ihre Erfahrungen zum Segeln mit der ganzen Familie mit uns geteilt hat. Und wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie Lust, sich an Bord einer First SE auf die Reise zu machen?  

siehe Originaltext