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AHOY : Reisevorbereitungen

Interview mit Romain LEVRIER, Globetrotter des Teams

Die Reise steht kurz bevor: Am 15. September machen sich vier Freunde auf, um an Bord eines Oceanis 411 Clippers den Atlantik zu überqueren. Ihr Ziel: Über die Mukoviszidose und die Organspende aufklären. 

Guten Tag, Romain, wo liegt das Segelboot zurzeit und wie steht es mit den Reisevorbereitungen?

Seit Anfang Juni liegt das Boot im Hafen von Saint Gilles Croix de Vie am Besuchersteg. Heute haben wir die Yacht fast fertig gemacht für die Reise und sie so eingerichtet, dass sie für die Anforderungen optimal ausgerüstet ist.

 

Welche besondere Ausstattung hat das Boot bekommen?

Wir haben alle Segel ausgetauscht, bis auf den Spinnaker, der war neu, sowie die Takelage, die Ankerwinde, die Ankerkette und den Anker. Die Teile wurden alle durch BENETEAU gestellt.

Auch andere Sponsoren unterstützen uns. B&G statten uns mit neuer Elektronik aus und SRA, Volvo Penta Händler, kümmert sich darum, dass der Motor läuft und versorgt uns mit den nötigen Ersatzteilen. Außerdem wurde ein kompletter Öl- und Kraftstoffwechsel vorgenommen und alle Filter und Schläuche wurden ausgetauscht. NV équipement hat uns ein Verdeck und ein Biminitop gespendet, das ist wirklich nützlich für solch eine Reise.

Wir haben den Kiel abgeschliffen und eine Hartmatrix aufgebracht gegen Rost. Darüber wurde ein Antifouling von Nautix aufgetragen, um Schäden am Rumpf zu vermeiden, aber auch um die Geschwindigkeit und die Leistung des Seglers zu steigern. Abschließend wurde das Boot in den AHOY-Farben gestrichen.

Im Innenraum haben wir den Oceanis 411 Clipper original belassen. 

Wie vertraut ist das Team mittlerweile mit der Segelyacht?

Wir machen regelmäßig Ausfahrten, bei jedem Wetter, um Übung zu bekommen und jeder Situation gewachsen zu sein. Dieses Wochenende sind wir zu Übungszwecken zur Insel Ile d'Yeu gefahren, bei Wind bis zu 30 Knoten.

 

Seid ihr denn jetzt technisch fit für das Abenteuer?

Wir müssen noch das Fockfall anbringen und die Energieversorgung muss optimiert werden. Dazu gibt es verschiedene Ideen, unter anderem wollen wir die Anzahl an Solar-Panels aufstocken. Uns fehlt außerdem noch die Gepäck-Checkliste, darum wollen wir uns nach der Sommerpause kümmern. Für den Moment kümmern wir uns hauptsächlich um das Fahrtraining, denn außer Thibaud hatte das von uns vorher noch niemand gemacht.  

Wie wird der Streckenverlauf und was wird die Rolle jedes Einzelnen an Bord sein?

Wir starten Richtung Spanien und Kanarische Inseln, überqueren den Atlantik und nehmen dann Kurs auf Brasilien oder die Karibik. Wir wissen noch nicht genau, wo es hingehen wird, das müssen wir noch festlegen. Danach wollen wir die verschiedenen Archipele besuchen, bevor wir über den Atlantik und die Azoren nach Frankreich zurücksegeln

Was unsere Aufgaben betrifft, so wird Thibaud, der Kapitän des Schiffs, uns anleiten und anweisen, sodass jeder etwas beitragen kann. Es wird abwechselnde Aufgabenverteilungen geben während des Segelns und die alltäglichen Aufgaben wie Kochen oder Putzen werden ebenfalls aufgeteilt.

 

Werden wir eure Reise verfolgen können?  

Ja, Dolink stattet uns mit einem GPS-Gerät aus, dass unseren Standort wiedergibt. Es kann also jeder unsere Reise in Echtzeit auf einer Karte mitverfolgen. 

Was habt ihr geplant, um die Menschen auf eurer Reise auf die Mukoviszidose und die Organspende aufmerksam zu machen?

Wir wollen unsere Aufmerksamkeit besonders auf Kinder legen und sie aufklären, indem wir während der gesamten Reise Schulen und Krankenhäuser besuchen.  

Folgen Sie den vier Abenteurern auf Ihrer Reise – ab dem 15. September über die Internetseite oder die sozialen Medien: 

Ahoy Sailing