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DIE FOILINGSCHWERTER DER FIGARO BENETEAU 3

Bei gewissen Geschwindigkeiten erlauben die Foils eine Gewichtseinsparung von bis zu 30 % am Boot, im Vergleich zur Figaro BENETEAU 2. 

DIE FOILINGSCHWERTER DER FIGARO BENETEAU 3

Für die neue Figaro BENETEAU 3 werden zum ersten Mal serienmäßig Foilingschwerter produziert. Sie ermöglichen es, die Performance des Monotype-Rennbootes der Solitaire URGO Le Figaro bei höheren Geschwindigkeiten zu steigern, indem sie für mehr Stabilität und bessere Leistungsübertragung sorgen und den Widerstand verringern.   

40 JAHRE ENTWICKLUNG

Die ersten Versuche, Rennyachten mit Foilingschwertern auszustatten, reichen in die 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Eines der ersten Rennboote mit Foils war der Trimaran Paul-Ricard von Eric Tabarly. Es folgten gerade Foils im 45-Grad-Winkel an Formule-40-Booten und später dann gewölbte Exemplare an Hochseetrimaranen. 

1994 erfolgt dann mit dem Stapellauf des Hydroptère, der mit seinen 45-Grad-Foils und seinem Ruderblatt in T-Form mit Dreipunkthaftung über das Wasser schwebt, der Wendepunkt. Wirklich etabliert sind die Foils schließlich durch den Auftritt der USA 17 mit Foilingschwertern in J-Form 2010, und 2013 durch den Erfolg der AC72, die mit ihren Foils in L-Form mit mehr als 40 Knoten über das Wasser jagen. Auch die Monocoque Imoca von Vendée Globe und der Maxi-Trimaran Ultimes sowie die Multi50 werden mit Foils ausgestattet.

DAS ERSTE FOILINGSCHWERT IN SERIE FÜR EINE RENNYACHT

BENETEAU ist die erste Werft, die hochseetaugliche Rennyachten mit Foils in Serie produziert. Dazu wurde in Cheviré, in der Nähe von Nantes in der Bretagne, eine eigene Produktionsstätte für die Figaro BENETEAU 3 errichtet.

 

"Das Projekt war für uns, die wir bisher nie mit Foils zu tun hatten, eine echte Herausforderung», erzählt Marc Vaillier, Leiter des Programmes bei BENETEAU.

 

 

 

 

EINE CHISTERA-GEOMETRIE

Die Foils der Figaro BENETEAU 3, hergestellt durch Multiplast, wiegen jeweils 38 Kilogramm und haben eine Länge von 3,30 Metern. Ihre Chistera-Form, in Anlehnung an die Schläger einer baskischen Sportart, sorgt für einen Antidrifteffekt des Monotypes in und am Wind, indem sie den Kiel unterstützt, dessen Segelgröße begrenzt ist. Die Chistera-Form sorgt außerdem dafür, dass der Widerstand von Rumpf und Ruderblatt gemindert wird.

« TURBOEFFEKT »: SCHNELLER UND STABILER

Bei offeneren Kursen zum Wind wie vor dem Wind oder halbem Wind sorgen die Foils der Figaro BENETEAU 3 für vertikale Auftriebskraft, die das Boot durch Aufrichtung leichter werden lässt.

"Statt das Boot im Wind zu beschweren und auf Ballast zu setzen, haben wir entschieden, es im Wind leichter zu gestalten und stattdessen mit Foils zu arbeiten », erklärt Vincent Lauriot-Prévost, Vorsitzender von VPLP, dem Architektenbüro, das die Figaro BENETEAU 3 entworfen hat. 

Ergebnis: höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten und mehr Stabilität sowie eine Gewichtseinsparung von gut 30 % im Vergleich zur Figaro BENETEAU 2. Ein « Turboeffekt », der den Racern aggressiveres Angereifen ermöglicht, besonders unter stärkerem Wind.